Foto mit Blick von der Frauenburg auf das Haff

2. Weltkrieg verhindert Bestseller

Vielleicht. Wir werden es nie erfahren.

Oder fühlt sich jemand berufen, es zu versuchen; 70 Jahre nach dessen Ende?

Für meinen Großvater, der diesen Roman geschrieben hat und den ich so gerne kennengelernt hätte. Denn als er 1945, kurz vor Kriegsende, mit dem Treck Allenstein/Ostpreußen verlassen musste, war das fast beendete Manuskript wohl das einzige Gepäckstück, das er mitnahm.
In einen alten Koffer gepackt, überstand es die Flucht auf dem Pferdewagen über das vereiste Haff, dem Schiff ins dänische Flüchtlingslager Oksböl und dem Güterzug in die neue Heimat Tübingen, wo er und meine Familie eine neue Bleibe fanden. Dort erst konnte er den Roman vollenden.

Der Roman war nun zwar fertig. Doch eine Veröffentlichung, was zu Hause in Ostpreußen überhaupt kein Problem gewesen wäre, da das Buch von der Coppernicus-Gesellschaft in Allenstein als Beitrag zur 400-Jahresfeier des Todestages – 1943 – angeregt worden war, erwies sich hier “in der Fremde“ und dazu im Nachkriegsdeutschland als unüberwindliches Hindernis.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Ergebnisse seiner Laufbahn als Schriftsteller während des Zweiten Weltkrieges untergangen sind. Einzige Ausnahme ist seine preisgekrönte Arbeit über "Schlesische Volksliedforschung" .

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Und um was geht es eigentlich?

Es geht um einen historischen Roman auf der und um die Frauenburg des Kopernikus, zu Zeiten des Gelehrten Rheticus (1539 bis 1541). Inhalt: siehe folgende Seite.